Freitag, März 09, 2007

eGovernment und Tierhaltung

Der zitierte Artikel im bei politik-digital ist leider noch immer auf längere Sicht Realität in der "ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden", die auch heute noch Eisenhüttenstadt genannt wird.
Zwar halten in dieser unserer Stadt derzeit nicht Ochs und Esel, zumindest aber wirtschaftliche (Des-)Interessen von Telekommunikationsunternehmen das eGovernment ebenso auf, wie das vorhandene (Des-)Interese der von der städtischen Wählerschaar legitimierten Stadtpolitiker. Offziell klingt dies naturgemäß immer etwas anders, aber leugnen lässt es sich seit nunmehr 7 (in Worten sieben) Jahren nicht, das man in Eisenhüttenstadt nicht eigentlich wirklich daran interessiert ist, innovative Unternehmen und creative Bürger/Innen am Standort langfristig zu binden, vor allem wenn diese aus dieser Stadt selbst kommen.
Wie ist sonst, dem hier wohnenden und lebenden innovationshungrigen und creativen (jungen) Menschen zu erklären, warum die Stadt noch immer digital zweigeteilt ist. Lösungen zur Beseitigung der digitalen Trennung sind des öfteren auch in der jüngsten Vergangenheit anno 2006 versprochen, aber noch immer nicht Realität geworden. Da aber die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt, hoffen wir auf das Jahr 2007 und die uns dann bescherte digitale Vereinigung in der Stadt. Abgesehen von den Befindlichenkeiten der städtischen Politiker im Umgang mit digitalen Medien, sind es derzeit nicht Ochs und Esel, wohl aber Telekom und Co, die eGovernment und das Interesse an einem solche in Eisenhüttenstadt aufhelten. Die Menschen, die derzeit hier (noch) leben und sich nicht im Pensionärsalter befinden, könnten auch das fehlende eGovernment in der Stadt vermehrt zum Anlass nehmen, um zu singen:"Muß i denn, muss i denn zum Städtele hinaus...."

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