Samstag, März 31, 2007

Stellen Sie den alten Zustand wieder her.....

In der Kleingartensparte "Vor dem grossen Kullerberg" ist echt was los! Ein toller Vorstand : immer korrekt geschmikt und standesgemäss mit BMW fährt dieser mit 30 km/h auf dem Weg vor, auf welchem eigenständig angebrachte Schilder "Schritt fahren!" prangen. Nun gut - BMW-Fahrer haben sicherlich einen recht zügigen Schritt.
Auch sonst achtet man hier peinlichst auf korrektem Umgang, wenn der Finanzbaron nebst seiner Baronin die Anlage durchschreitet, während das gemeine FussVolk dem halbjährlichen Arbeiteinsatz fröhnet. Das Volk hat freundich zu grüssen, während man durch huldvolles leichtest Kopfnicken dem Grusse Anerkennung zollt. 09:00 Uhr ist immer Beginn und um 09:00 Uhr beginnen Frau Baronin und Herr Baron sich zu organisieren. Wehe dem, wer aus dem FussVolk dann etwas murret wie: "Die Farbe muss nicht erst gekauft werden, wenn wir mit Streichen anfagen sollen, das kann auch einen Tag zuvor erledigt werden." Ungemach drohet dem gemeinem Volke der nimmermüden Kleingartenzwerge auch, wenn diese wie unlängst geschehen, einfach ohne zuvor zu fragen, ihre Scholle in Ordnung bringen wollen und Koniferen fällen, einen aus einem Stück gemachten Betonweg durch einen Schotterweg ersetzen, am Wegesrand dann Stiefmütterchen pflanzen wollen und so weiter.
Ohne schriftliche amtliche Genehmigung, durchlaufenes Planfeststellungsverfahren, öffentliche Anhörungen und so weiter an basisdemokratischen Verhinderungsprozeduren, ist es schlicht und einfach Gesetzeswidrig, den Garten welchen wir hier in der Gallerie abgebildet haben, umzugestalten. Nun das gemeine Volk der ansässigen Kleingartenzwerge tuet dieses dennoch selbst in Anbetracht der schon bekannten Tatsache der Gesetzeswidrigkeit seiner Handlung. So ward es denn auch nicht verwunderlich, das Bauordnungsamt und Bürgermeisterei von der Gutsherrlichen Ordnungsmacht an den Ort des verwerflichen Geschehens "Vor dem grossen Kullerberg" geladen wurden, um dem schaffenden ZwergenVolke höchstamtliche Einhalt zu gebieten. Als nun aber Bauordnungsamt und Bürgermeisterei vor Ort erschienen und sahen was die Zwerge da taten, da fingen sie an zu fragen, warum denn das Volk der Zwerge dies so täte. Als die Antwort der anwesenden Oberzwerge vom Bauamte vernommen ward, liessen Bauordnungamt und Bürgermeisterei jedoch die Zwerge weiter ihrem Schaffen gewähren. Ob dies der Gutsherrlichkeit auch gefallen hat, wissen wir hier leider nicht zu vermelden. Wohl aber können wir derzeit schon just an dieser Stelle vermelden, das die Frau Sparten-Baronin die Forderung verlauten liess: "Stellen Sie den alten Zustand unverzüglich wieder her!" Davon jadoch werden die Zwerge sich sicherlich nicht beeindrucken lassen, denn den Gehalt der Worte von bösen Königinnen und Zauberinnen kennen sie noch aus der Zeit, als bei ihnen das Schneewitchen wohnte. Auch dürfte es den Zwergen sehr schwer fallen, den vormals hier gestandenen stark riechenden Pool wieder zu beschaffen und entfernten Bäume, welche das Gartenhausdach der Zwerge drohten zu beschädigen, wieder in den Garten zu zaubern. Aber vielleicht haben Frau Baronin und Herr Baron in der kommenden Gartensaison witzige Einfälle zu des Rätsels Lösung.

Von den Ergebnissen des Schaffens der nimmermüden Zwerge, wird der geneigte Leser an dieser virtuellen Stelle in Bälde noch Erfahrung schöpfen dürfen.

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