Samstag, März 10, 2007

Was Oma und Opa lieben....

Nicht nur die Schrader-Stiftung und das Max-Plack-Forum haben sich mit der "alternden Gesellschaft" beschäftig. Es ist seit geraumer Zeit durchaus auch ein gesamt-Deutsches Thema und somit durchaus in unserer Stadt angekommen.
Eine Alternde Gesellschaft, also eine Gesellschaft im demographischen Wandel, zeichnet sich vor allem ja dadurch aus, dass die Bevölkerung älter wird. Die dortige Anzahl der vorhandenen Pensionäre, Omas und Opas zumeist, wächst hier dann überproprotional zu den nachkommenden Kleinkindern wie Enkel und Urenkel.
Kleine Kinder und Kinder generell mögen Burger King und Pommes mit Ketschup während Oma Eisbein mit Sauerkraut und Opa Erbspüree bevorzugen. Auch in anderen Lebensbereichen ist das nicht wesentlich anders, die Generationen unterscheiden sich manchmal in Ihrer Prioritäts-Setzung recht wesentlich.
So ist das bei Metablog beschriebene Ereignis in der politikmachenden Gesellschaft der Stadt Eisenhüttenstadt in einer alternden Gesellschaft nicht ungewöhliches sondern quasi "naturgesetzmäßiges" Verhalten der hier lebenden menschlichen Spezies. Bei Bekenntnis und tätlicher Umsetzung eines funktionierenden eGovernments kommt es zwangsläufig zu Veränderungen von Gewohnheiten und Gegebenheiten. Kinder kommen in ihrer eigenen quicklebendigen Dynamik und Unbefangenheit damit zurecht, während Oma und Opa nach wertbeständiger Orientierung suchen. Auch wenn diese sich als stures Verhalten von Ochs und Esel erweisen sollten.

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