Samstag, Januar 19, 2008

"Monopoly, Monopoly,

wir sind nur die Randfigurn in einem schlechten Spiel. "

Dieser Tage fiel mir unwillkürlich der Song von Klaus Lage ein, Ursache waren unter anderem folgende Meldungen:
Werk Bochum macht zu
und
Stellenabbau und Preiserhöhungen

"Monopoly Monopoly

und die an der Schlossallee verlangen viel zu viel..."

Der Song passt irgendwie. Dabei ist das gesamte Spiel, was nicht nur hier getrieben wird, doch schon seit knapp 150 Jahren bekannt. Nur hören und lesen es in der heutigen Zeit Politiker und Wirtschaftsbosse nicht all zu gern:

(250)"Kapital", sagt der Quarterly Reviewer, "flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel." (.J. Dunning, l.c.p. 35, 36.) <=

Ja selbst im Spiegel-Online war man dieser Tage ja schon der Meinung: Marxismus wäre gut für Katholiken Aber warum diese Einschränkung eigentlich?
Na dann mal los: Herr Beckstein, Herr Stoiber, Frau Merkel [ja StaBü war blanke Theorie, nun hab'n wir Praxis]....

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