Montag, Januar 14, 2008

Notmops?

Dass unser Freund auf vier Pfoten nicht gesund ist, wissen wir seit langem. Die Tierarztrechnungen, welche bisher angefallen sind, sind nicht gerade ohne. Nur was für eine Krankheit er hat, war uns bisher nicht bekannt. Bis gestern.
Generalisierte, erbliche Demodikose (Demodex canis) Wenn ich mir die Beschreibung des Krankenbildes und die Therapiemöglichkeiten dazu ansehe, weis ich welche Art von "Sparvertrag" ich für die kommende Zeit haben werde. Seit Silvester frisst Spike auch nur sehr wenig und in den letzten zwei Tagen liess er sich auch nur füttern. Spielen will er gar nicht, nur noch schlafen. Gerade einmal zum Gassi-gehen kann man ihn zwei bis drei mal am Tage "überreden", aber dann auch nur schnell raus und gleich wieder rein. Ein ausgiebiger Spaziergang ist nicht drinn, es sei denn, man trägt ihn die ganze Zeit.
Ich hoffe nur, wir stehen das gemeinsam gut durch, denn die Kinder [aber nicht nur diese], die den Mops eigentlich haben wollten und für die er auch gekauft worden war, sind nun schon der Meinung: einschläfern ist besser. Dabei hat doch so ein kleiner vierpfotiger Freund auch ein Recht auf Leben und für die sicherlich nicht optimale Umgebung bei seinen "Eltern" (wo er sich ja die Krankheit her geholt hat) kann er nichts. Ich möchte derzeit nicht die Frage stellen: Was würdet Ihr mit einem eurer Kinder tun, wenn sie eine Krankheit hätten, die im Vergleich ebenso schwer ist, wie die derzeitige für Spike? Auch Einschläfern oder Abschieben? Oder bestätigt das wohl eher den Spruch meiner Grossmutter: Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere



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