Samstag, April 26, 2008

Es werde grün soweit das Auge blickt

Während Andi Leser die Namen der Strassen von San Stalinstadt textlich beleuchtet und Ben über das Wohlbefinden des Heinrich Heine in der Stadt nachdenkt, blühen neben Primeln in den Vorgärten auch Büsche auf den neuen Freiflächen der Stadt. Diese Freiflächen werden anzahlmäßig mehr und alljährlich doch immer weniger im Raum, weil zunehmend fühlen sich eben Büsche und anderes niederwüchsiges Gehölz hier wohl und gedeihen gar prächtig. Eisenhüttenstadt ist eben ein wirklich grüne Stadt, die zumindest einmal in vier Jahreszeiten einen immer wiederkehrenden Aufbruch zu erleben und somit durchaus auch zu melden vermag.
Zwischen diesem frühlingshaft aufbrechenden Grünlingen prangen auch dieses Jahr wieder weniger steinerne Betonlinge menschlicher Behausung, will sagen Wohnbauten. Neue aber sind durchaus hinzu gekommen. Sie wirken mehr oder minder modellhaft aufgesetzt in die Sandkastenlandschaft der neuen alten Wohngebiete Sscheunenviertel sowie Wilhelmstrasse / Platanenallee. Dazwischen viel Freiraum für das auch künftig hier wuchernde Grün.
Die Nähe der Stadt zum europäischen Osten ist somit unverkennbar: Weite und Freiräume zwischen den menschlichen Behausungen. Freiräume in denen Reinecke der Fuchs und Puschel der Hase nach des Tages Hatz sich "Gute Nacht" sagen können, um am kommenden Morgen erneut die Jagd nach dem Überleben beginnen zu lassen

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