Dienstag, April 29, 2008

noch einmal: Kunde ist, wer den Kundenservice beim Büroschlaf stört

Nicht nur die sprichwörtlichen Mühlen Gottes, nein auch die des Mobilfunk-Kundenservices mahlen langsam, aber: Sie mahlen!
Gestern, also etwa drei einhalb Wochen nach diesem Post, bekam ich nun schon das Angebot, welches mir von nunmehr fast 7 Wochen zugesagt worden ist. Von dieser wirklich berauschenden Geschwindigkeit bin ich noch immer ganz benommen. Da geht es mir beinahe so, wie den Kunden von AOL/Alice, die schon Anfang März eine neue AOL-Software CD an der Hotline bestellt haben und seit dem aller 10 Tage in schöner Regelmäßigkeit dort anrufen und sich nach dem Verbleib dieser CD erkundigen. Es ist schon irgendwie beeindruckend, wie fürsorglich Kunden sein können, wenn sie nachfragen: "Wo bleibt denn meine mir zugesagte CD?" die Software selbst kann der Kunde sich auch aus dem Netz downloaden, nur sollte es dem Kunden auch gesagt werden und gegebenenfalls der Weg dorthin zum Download beschrieben werden. Letztes wäre in meinen Augen Kundenservice.
Mit dem Ankommen einer solchen CD ist es ja so eine Sache: Von allein rollt sie so schlecht. Außerdem wäre sie am Ende der Reise sehr abgenutzt. Von daher versendet man die CD's sicherlich mit der Deutschen Post, eventuell mit DHL. Ja und DHL operiert bekanntlich weltweit, da kann es schon mal sein, daß eine solche CD dann über Tokyo-Honkong-Erkner-Paris hier in Eisenhüttenstadt ankommt. Schließlich geht es nur in In 80 Tagen um die Welt - das ist dann schon beinahe ein viertel Jahr - also drei Monate. So gesehen, ist die Versandgeschwindigkeit bei MobilCom nun wirklich nahe der Lichtgeschwindigkeit.

Wie sagte Hermann Tietz [Gründer der Kaufhauskette Hertie] einmal:
"Qualität bedeutet, dass der Kunde und nicht die Ware zurückkommt."
Da die AOL-Kunden immer wieder mal anrufen, ist das wohl sogar noch "Qualität"


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