Samstag, April 19, 2008

Wie kommt der Schlaf in die Mopsaugen?

Das Fell wächst und dem Mops geht es richtig gut - So soll es auch sein. Wir waren heute mit Spiky zur Kontrolle beim Tierarzt in Frankfurt gewesen. Was mir hier schon beim letzten Besuch gefallen hat und auch dieses mal wiederum begeistert waren die Erklärungen, die durch den Tierarzt gemacht werden, wenn er behandelt. so versteht der Mensch genau, warum was mit dem vierbeinigen Freund passiert und kann daraus Schlußfolgerungen ziehen, um derartige Unannehmlichkeiten für das Tier künftig zu vermeiden.
Wir rätselten seit einiger Zeit, warum unser Freund immer so viel Schleim um die Augen hat [unter uns Menschen auch als Schlaf bekannt] und seine Augen oft auch gerötet sind. Die Erklärung war relativ einfach und einleuchtend: Spiky schläft oft mit offenen Augen bzw kann diese aufgrund der Augengrösse und der Grösse des Augenlides nicht vollständig schliessen. Damit wird dann durch den Lidschlag auch nicht die gesamte Augenfläche benetzt. Als Folge trocknet ein gewisser Bereich der Augenfläche immer ab und bietet Keimen eine Lebensgrundlage. Der Schleim ist dann ein Resultat des Abwischen dieses Bereiches. Auf Dauer kann das durchaus auch zur Erblindung des Hundes führen. Augentropfen helfen hier, den Bereich der sonst trocken bleiben würde zu benetzen und somit den Vierbeiner vor "Augenschmerzen" zu bewahren.
Schade, das andere Tierärzte uns solche und andere Erläuterungen bisher nicht gegeben haben. Schade auch, das Tierärzte ebenso wie Humanmediziner, in aller Regel wohl eher wirtschaftlich denken und handeln als als Arzt und Heiler. Unser "Haustierarzt" jedenfalls ist nicht immer da, wenn er Öffnungszeiten hat. Wir standen in den vergangenen Wochen schon öfter vor verschlossener Tür. Gibt es bei Tierärzten auch eine Quote, wie es sie ja bei Humanmediziner gibt, so das sich ein Behandlung ab einen gewissen Moment im Monat einfach wirtschaftlich nicht mehr lohnt? Ja von unseren Krankenkassen, die sich gern als Gesundheitskassen bezeichnen lassen, sind wir so etwas ja inzwischen gewohnt. Wer als Kassenpatient am Ende eines Monats krank wird, kann auch damit rechnen, nicht behandelt zu werden, weil die Quote des Monats eben erreicht ist.



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