Montag, Juni 23, 2008

Frischer Wind nach Deutschland – mit Grüezi aus der Schweiz

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Private Vorsorge ist wichtig. Sie ist auch nötig, weil die gesetzliche Vorsorge schon heute nicht mehr ausreicht. Das gilt nicht nur im Bereich der Altersvorsorge, auch im Bereich der finanziellen Gesundheitsvorsorge gilt im Prinzip nichts anderes. Gesundheit ist eines der wenigen Güter, die nicht käuflich als Dauergut erworben werden können. Gesundheit ist Voraussetzung für Arbeitsfähigkeit, ist Voraussetzung für Eigenständigkeit und Unabhängigkeit im Leben.
Die meisten deutschen Arbeitnehmer sind gesetzlich krankenversichert. Die gesetzliche Krankenkassen in Deutschland, bieten zwar in der Regel die gleichen Leistungen im Bereich der Grundversorgung an, haben aber schon bei den von ihnen erhobenen Beiträgen sehr voneinander abweichende Beträge. Gleiche Leistung für gleiches Geld gilt hier nicht. Während die Beiträge in den vergangenen Jahren aber ständig stiegen, sanken im Vergleich dazu die von den Kassen zu erbringenden Leistungen. So manch Arbeitnehmer setzte daher zusätzlich auf eine private, ergänzende Vorsorge durch eine private Krankenzusatzversicherung: im Bereich der ambulanten oder Stationären Versorgung oder auch des Zahnersatzes.
Während sich der Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse für Arbeitnehmer durchaus Netto-Lohn-Erhöhend auswirken kann und somit finanziell auch im monatlichen Geldbeutel rechnet, ist der Wechsel der privaten Krankenkasse im Bereich der Zusatzversichungen für die Mehrheit der gesetzlich Grund-Versicherten weniger lohnend. Warum? In den Beiträgen der privaten Krankenkassen sind auch bei den Zusatzversicherungen Altersrückstellungen kalkuliert, die aber bei einem Wechsel der zusatzversichernden Kasse nicht dem Versicherten zugute kommen und an die neue Kasse übergeben werden, sondern diese Beitragsanteile verbleiben bei der “alten” privaten Krankenkasse. Gerade für Langzeitversicherte sind hier in der Kalkulation der Kasse verbleibene Beitragsanteile durchaus nicht unerheblich in der Grösse. Diese Beitragsanteile sollten eigentlich verhindern, das im Alter die finanzielle Vorsorge nicht mehr bezahlbar werden wird, Beitragsanpassungen ausfallen bzw. nur gering in der Höhe sind. Gesetzlich Grundversicherte durften aufgrund der allgemeinen Beitragsentwicklungen aber auch hier eine andere Praxis miterleben: Trotz Langzeitversicherung und geringer Inanspruchnahme der Zusatzleistungen stiegen die Beiträge für diese freiwillige zusätzliche Vorsorge. Ergo es wurde teurer und ein Wechsel der Kasse suggerierte Ersparnis. Was hierbei den meisten Versicherten dann aber verschwiegen worden und oftmals auch weiterhin noch wird ist: die Anteile der Altersrückstellungen für die Zusatzversicherungen verbleiben in der alten Kasse und verfallen dort, sie können nicht mitgenommen werden - anders als beim vollständig privat Krankenversicherten, denn hier ist mittlerweile eine Mitnahme der Altersrückstellungen zumindest aus dem Basisleistungen möglich. Der gesetzlich Grundversicherte ist somit in der privaten Krankenzusatzversicherung durchaus ein Zusatzversicherter 2. Klasse.
Der deutsche Krankenversicherungsmarkt zwang bisher die hier agierenden Krankenversicherungsgesellschaften nicht, anders zu agieren, denn alle boten in diesem Segment Tarife mit Altersrückstellungen an, keiner gab diese Rückstellungen bei einem Kassenwechsel mit usw. Warum sollte man anders sein, als der Wettbewerb?
Eine Änderung ist derzeit durchaus in Sicht. Eine (Ver)Änderung auch für die Versicherten, durch ein Angebot von Zusatzversicherungstarifen ohne Altersrückstellungskalkulation. Der europäische Versicherungsmarkt macht dies auch in Deutschland möglich. So bietet der
Schweizer Versicherer CSS auch ein speziell auf Deutschland zugeschnittenes Zusatzversicherungsmodell an. Der Gesundheitsversicherer CSS, dessen jüngste Tochter mit Sitz in Vaduz den deutschen Markt bedienen und die deutsche Kundschaft gewinnen soll, bietet Tarife ohne Altersrückstellungen in den Zusatztarifen.
Prinzipiell sind diese Zusatztarife nicht nur interessant für gestzlich Versicherte sondern auch für Vollversicherte. Die sonst in den vergleichbaren Tarifen in Deutschland enthaltenen Beiträge für der Altersrückstellung, [die in aller Regel auch erst im Alter über 70 Jahre greifen, also zu einer Zeit, wo der Versicherte auch äußerst selten einen Kassenwechsel vornehmen wird] können vom Versicherten in anderen Formen der Vorsorge für das Alter angelegt werden. Transparente Informationen zur Beitragsentwicklung erhält der Versicherte in den Beitragsinformationen der Gesellschaft, womit es dem Versicherten möglich ist, zuvor eine Kostenentwicklung abzuschätzen. Die Produkte des Gesundheitsversicherers CSS werden nicht über Ausschließlichkeitsvertretungen angeboten sondern über Maklervertretungen, deren regionale Präsenz auf der Webseite ebenfalls anhand der jeweiligen Postleitzahl ermittelbar ist.
Das Angebot der Schweizer ist somit ein durchaus interessantes Angebot, das auf dem recht starren privaten deutschen Krankeversicherungsmarkt für Bewegung und damit frischen Wind sorgen kann.

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