Dienstag, Juli 29, 2008

30 km mit dem ÖPNV - eine Tagesreise künftig?

Es ist schon ein Wenig genial: Man ist als Bahnreisender Kunde der Bahn / des VBB. Kunde - offenbar, nicht der der das Geld dem Unternehmen bringt und dem es daher mit aller Macht und Kraft zu seiner königlichen Zufriedenheit dient, sondern - ja leider wörtlich nach derzeitigem Erleben - der LETZTE Kunde, also der, welcher dem Management den Tag mit Arbeit vollstopft.
Man hat ja Zeit auf einer Fahrt von Hütte nach Frankfurt - immerhin 30 Kilometer in etwa - drei Stunden kann eine solche Reise dann im öffentlichen Nahverkehr schon mal dauern. Das ist normal, wenn öffentlicher Geiz geil macht und von daher auf ausreichende Information der Fahrgäste verzichtet wird. Das ist auch dann normal, wenn Sommerzeit = Reisezeit = Bauzeit an Verkehrswegen. Warum also sollte man eventuell Bauarbeiten in Zeiten planen in denen weniger Reiseverkehr herrscht? Es planen doch alle zu dieser Zeit. Ergo: die einfache Fahrt zur Arbeit mit dem ÖPNV kann dann schon mal eine Tagesfahrt sein

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