Dienstag, Juli 01, 2008

Hunds-Energie

Von wegen Möpse haben kurze Beine und können daher nur kurze Wege laufen. Unser Freund auf vier Pfoten ist da ganz anders: Bis zu unserem Garten sind es etwa 2,5 Kilometer. Für ihn ist diese Strecke kein Problem, für unsere zweibeinigen Freunde schon, die brauchen dazu ein Auto oder [seit einigen Tagen] zumindest ihr Fahrrad.
Am Ende des Weges bis in den Garten ist Spiky ganz schön durstig, das aber kann man durchaus auch der Wärme zuschreiben: 26°C sind ja auch schon sommerlich. Auch im Garten ist dann noch nicht unbedingt das große Ausruhen angesagt: Ballspielen und Beete inspizieren, die Nachbarn anschimpfen, weil sie einen nicht gleich streicheln - alles geht noch. Auch hier anders unsere Zweibeiner: Im Garten angekommen: "Wir sind müde!"
Im Garten aber hat ja auch ein Mops so seine "Arbeiten" zu verrichten, die da außer Ballspielen und Beete inspizieren wären: Am Teich nach den Fischen gucken, das Teichwasser auf Geschmack prüfen, eventuell auch ein Bad gleich darin nehmen, gegen den Rasenmäher und die Schubkarre kämpfen usw. In der Zeit können Frauchen und Herrchen dann Unkraut zupfen, Rasenmäher und Schubkarre benützen, den Mops aus dem Teich holen und sonstige Gartenarbeiten verrichten. Die Pflanzen giessen zum Beispiel. Das ist ganz besonders interessant, macht aber nur aus der Ferne Spaß, denn in der Nähe wird man auch als Hund so naß und das Wasser ist echt kalt. Zu fressen gibt es hier auch genügend und lecker ist es auch: Erdbeeren, Johannisbeeren, frisches Gras, Blätter der Pfefferminze, im Spätsommer Birnen und Äpfel und wenn die Menschen hier grillen, auch coole Knochen. Sind dann alle Arbeiten von Tier und Mensch vollbracht, kann es wieder nach Hause gehen: zu Fuß natürlich - 2,5 Kilometer, immer an der Chaussee entlang, wo es so viel zu erschnuppern gibt. Im trauten Heim angekommen, ein sehr ähnliches Bild, wie bei der Ankunft im Garten: die kleinen Zweibeiner sind müde und geschafft, der noch kleinere Vierpfötler nur durstig. Kurze Zeit später schnarchen sie um die Wette, aber auch hier ist die Devise: "je kleiner um so lauter"

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