Donnerstag, Juli 03, 2008

Keiner ist hier unnütz - auch wenn er hier nichts nützt

Mark Twain sagte einmal, "Unkraut ist, was nach dem Jäten wieder kommt.." Bei mir bleibt so manches auch beim Jäten stehen, was andere entfernen würden, denn ich bleib hier eher bei: Man weis ja nie...
Unkräuter an sich gibt es eigentlich nicht. Jedes Kraut hat schon seine Bestimmung und seinen Nutzen und auch Kartoffeln können durchaus "Unkraut" sein, wenn sie dort wachsen wollen, wo sie nicht wachsen sollen. Auf dem Kompost zum Beispiel, wenn in den Schalen der Küchenabfälle noch kleine Kartoffeln blieben, die dann ihre Chance witterten.
Was aber tun, mit all jenen Pflanzen, die uns meist von anderen als "Unkraut" klassifiziert und somit uns als beseitigenswert vermittelt werden? Es war nicht nur interessant, es war auch ein wenig erstaunlich, was ich fand, als ich suchte. Eigentlich gibt es Unkraut nicht, es gibt eben nur an der falschen Anbaustelle erscheinende Pflanzen. Egal ob Distel oder Löwenzahn auf der Wiese oder Quecken in den Hecken, sie alle gehören dort nicht unbedingt hin, aber haben so manch wundersame Wirkung , wenn man diese kennt und zielgerichtet nützt: einen Sud aus den Queckenwurzeln gegen Magenbeschwerden oder den Löwenzahn um ein leckeren Brotaufstrich zu bereiten. So manch wild wachsendes Kraut, ist in der Gartennküche richtig zubereitet auch eine echte Delikatesse.

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