Montag, August 04, 2008

Polit - Theater

Nein ich bin kein SPD - Mitglied oder bekennender SPD-Wähler, auch auf andere Parteien trifft das nicht zu. Dennoch, denn das derzeitige Prozedere erinnert mich sehr stark an lange vergangene Zeiten, es ist schon recht bezeichnend, was in dieser Partei so passiert.
Es waren halt Wahlkampfzeiten, in denen sich Clement in den hessischen Machtkampf CDU - SPD einmischte und seine Meinung zu seiner Partei in diesem Bundeslande öffentlich machte. Unserer Verfassung nach sollte dies ein jeder dürfen und damit auch Herr Clement. Auch dann sollte er es noch, wenn Herr Clement nicht ein jeder ist. Aber offenbar ist es mit dem Meinung sagen noch immer so, wie zu den Zeiten, über die Bayerns Schüler besser unterrichtet sein sollen als die in Brandenburg. Wobei doch gerade in Brandenburg man es besser kennen müßte, weil doch in Brandenburg Zeiten der Meinungsunterdrückung mal gewesen waren. Zeiten also, die es weder in Hessen noch im Rheinland oder gar im schönen "wir lieben den Strauß noch immer" Bayern ab. Dort gab es schon immer, was es im Ossilande vorher nicht -so das geltende BILD Bild- gab: ungestrafte Meinungsfreiheit.
Als Ossi hätte Clement es vielleicht gewußt und er wäre nicht in die Ypsilanti-Falle getappt. "Fresse halten und funktionieren" ist nämlich, was gefragt ist, dann funktioniert auch sozialdemokratische Demokratie. Denn die ist die gleiche innerparteiliche wie die einer anderen Partei aus vergangenen Zeiten, als ein in Chile verstorbener Saarländer sie führte. Wäre Clement auch ein einfacher deutscher Michel (was er ja nicht ist) dann würde er auch sagen "schmeißt mich doch raus" - was er aber nicht macht, weil er ist kein einfacher deutscher Michel.. Auch für angebotene faule Kompromisse ist er nun nicht empfänglich. Der Mann zeigt einfach Rückrat - was die SPD Führung nun ganz und gar nicht mag. Der Affentanz dort geht weiter und die neue SPD Comedy nimmt ihren Lauf. Das Narrenschiff SPD zelebriert sich weiter also weiter und der Ossi und so mancher Michel fragt sich: Darf (er) man nu, oder darf eben nicht

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