Sonntag, November 08, 2009

auch die Automobilindustrie

hat nicht die Aufgabe Arbeitsplätze zu schaffen. An diesen Zahlen hier wird noch einmal deutlich, dass die Industrie / Wirtschaft ansich ihrer Aufgabe voll und ganz gerecht wird: Sie soll den Menschen von der Arbeit befreien und Produkte durch weniger Arbeit schaffen.
Aufgabe der Politik aber wäre und ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass einerseits der Absatz der Produkte möglich bleibt und andererseits die Bedürfnisse der Gesellschaft befriedigt werden können. Sollte man (die Politik) die verbleibenen Felder, wie Gesundheit, Wohlfahrt (besonders Alterswohlfahrt) und Bildung weiterhin versuchen allein der Wirtschaft / Industrie in Deutschland zu überlassen, dann droht dort Früher oder Später das gleiche Szenario wie derzeit in der Automobilindustrie. Das notwendige Einkommen für den (Basis)Konsum, kann durch ein #Grundeinkommen durchaus gesichert werden - das eigentliche gesellschaftliche Problem ist damit aber in keinem Fall gelöst. Es ist auch dann weiterhin nur vertagt.

in Bezug auf:

"Seit 1991 ist in Deutschland die Zahl der jährlich geleisteten Arbeitsstunden von 17 auf rund 11 Milliarden gesunken. Damit ist ein großer Teil der Erwerbsarbeit weggebrochen."
- Es ist die Nachfrage, stupid! — Der Freitag (auf Google Sidewiki anzeigen)

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