Freitag, April 27, 2012

Die Welt iss äbm ne rischdsche Guugel

würde der Sachse sagen. Jenau, antwortet dann der Berliner. Weil, ja weil uns aller Freund Google vieles -zumindest in der virtuellen- Welt derzeit (schon) beherrscht. Der letzte Google-Coup dieser Woche: Google-Drive.
Ich habe es gleich am ersten Tage begonnen zu testen.  Bei mir lief es zu meiner Überraschung, auf Anhieb und ohne zu zucken sofort perfect. Die Synchronisation erfolgt nun zwischen Laptop und Drive sowie Tablet und Drive - damit natürlich über die Cloud -ähm Drive natürlich- auch zwischen Tablet und Laptop. Und das ganze nach wenigen Klicks der Installation wie von "Geisterhand" im Hintergrund. Auf beiden Geräten. Die Arbeit wird Drive für mich zumindest sehr erleichtern, vor allem was die benötigte Zeit für Uploads anbelangt. Alle in Google-Docs zuvor festgelegten Zugriffsrechte sind korrekt übernommen worden, was für die Teamarbeit unbedingte Voraussetzung ist.
Aus dem Chrome heraus ist die Ablage von Dokumenten im Drive mühelos über Google-Cloud-Print möglich. Egal ob Mobil mit dem Tablet aus Mail oder jeder anderen Anwendung, Hauptsache man ist online. Auch die Einbindung von Dokumenten inklusive der entsprechenden Zugriffsrechte in Google-Site-Projekte ist problemlos möglich.
Das Kontingent von 5GB ist nicht schlecht und immerhin habe ich es ja auch schon geschafft 44 MB davon mühevoll auszulasten. Damit kommt Google an mein kostenloses 1&1 Kontingent von 1TB aber noch lange nicht ran. Hier bin ich inzwischen auf 4 GB Auslastung gekommen, aber Google ist dennoch im Vergleich zu 1&1 nahezu unschlagbar: Die Rechtevergabe und der Traffic sind bei Google Anwenderfreundlich und sinnvoll gelöst, was bei 1&1 zum einen vollkommen unmöglich ist ( entweder nur Leserechte oder volle Rechte undifferenziert ) oder wie beim Traffic, wo unter Umständen wegen Ausschöpfung des Kontingentes  sehr schnell kein Zugriff auf das 1&1 Drive mehr möglich sein kann.
Weniger Space aber dennoch mehr an Service -  das Drive ist aus meiner Sicht äbn rischdsch guuglich - perfekt, manchmal vielleicht schon zu sehr

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