Freitag, April 13, 2012

Es ist an der Zeit

den Sinn oder auch alternativ Unsinn der Hartz-Reformen zu hinterfragen. Persönlich halte ich die Zeit hierfür längst gekommen.
Nicht erst nach diesem Artikel in der telepolis sollte aufgefallen sein, das da etwas nicht mehr ganz rund läuft im "Lande der Dichter und Denker". Sicherlich, die Hartz-Reformen waren zu ihrer Zeit durchaus notwendige Reformen im Ansatz zumindest. Und sicherlich, man hätte es durchaus auch anders angehen können. Man tat es aber nicht. Waren es damals nur die uns fehlenden, weil nicht öffentlich gedachten Alternativen?
An alternativen Gedanken und Modellen einer modernen  menschenwürdigen Gesellschaft fehlt es heute jedenfalls in diesem Lande nicht. Warum aber sperren sich mainstream Politik und Medien immer noch vor einer öffentlichen Diskussion solcher Modelle? Zum Beispiel über den Modellansatz eines bedingungslosen Grundeinkommens? Oder ist die Essenz der Hartz-Reformen eventuell ein Teil eines "Krieges des politischen Etablissement gegen die eigene Bevölkerung"?

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