Dienstag, Mai 01, 2012

(ge)Testet: "Alcatel onetouch 995 ULTRA" von #getgoods

Meister Shu würde es natürlich viel perfekter machen. Mit Video und so. Ich hab aber keinen Kameramann, nur mein Samsung-Smartphone und dieses Testgerät für 2 Tage, wo am ersten schon Frau und Tochter mürrisch guckten: Hat der sich nun schon wieder ein neues Handy gekauft?
Nee hat er nicht, es ist nur ein Testgerät, bereit gestellt für die besagten 2 Tage von netten getgoods-
Leuten, weil ich es einfach mal testen wollte. Hier also das Ergebnis, kurz und mit GT-B7722 Handyfotos:
Box des Alcatel onetouch 995 Ultra
Box geöffnet
Die Box sieht von innen aus wie jede andere Handybox auch: Das Teil der Begierde gross zu sehen, alles was an Zubehör mitgeliefert wird, befindet sich darunter. Headset, Akku (hier schon eingebaut) Micro-SD (auch schon drin im Gerät), Ladeadapter mit USB-Anschlusspeitsche und einem USB-Lade-Datenkabel sowie der übliche Papierkram.
Inhalt der Alcatel-Box unboxed
und hier dann unboxed

Das Display ist schön gross, ein 4,3 Zoll eben. Ich dachte beim ersten "ans Ohr halten" ich hätte ein Stullenbrett dran. Jedenfalls war es im Vergleich zu den üblichen Winzlingen gefühlt so, die ich von den Wünschen meiner jungen Damen in der Familie so bisher kannte. Schnell stellte sich aber beim Alcatel für mich alten Herrn somit ein Vorteil heraus: Ich konnte die Menüs ohne Problem selbst erkennen und bedienen. Nicht nur wegen des Android OS, sondern vor allem weil nicht alles so winzig war. Dafür ist es dann eben halt etwas größer, passt aber noch immer in eine Jackeninnentasche. Mini-SIM und Speichererweiterung werden unter dem Backside-Cover in das Gerät gebracht. Zum Einlegen der SIM Karte muss aber leider auch hier der Akku entfernt werden. 
Bedienelemente an der linken Geräteseite
Lautstärkewippe und Mini-USB
Nahezu vollständig wird das Alcatel onetouch über den Touchscreen gesteuert. Lediglich der "ein-aus-Schalter" an der Oberseite und die Lautstärkewippe an der linken Seite sind physische Schalter und recht gut zu erreichen. Beim benützen der eingebauten 5 Megapixel Kamera empfand ich das jedoch als nicht so vorteilhaft, aber es ist eh auch Gewöhnungsache. Wie immer hatte ich beim Einschalten meine Probleme mit dem Eindrücken des ON-OFF-Knopfes, sicher liegt das nur an meinen Fingernägeln. 

on-off-Schalter und Headsetanschlus
ein-aus-Schalter und Headsetanschluss

Das Gerät verfügt über einen Klinkenanschluss für das mitgelieferte Headset und einen Mini-USB Anschluss zum Akkuaufladen und zum Datentransfer per Kabel. Offenbar haben hier aber die Hersteller schon ein wenig gelernt, denn auch mein Datenkabel des Samsung B7722 passte und konnte verwendet werden. Wer mit unterschiedlichen Geräten also auf Reisen geht, braucht somit nicht noch einen extra Koffer für Datenkabel und Netzteile.
An der Unterseite des Gerätes befindet sich noch eine weitere Schnittstelle, die ich beim Alcatel erst nicht vermutete, da es sich ja nicht um ein Tablet handelt: der Micro-HDMI-Anschluss. Zum ausführlichen Testen der HDMI-Möglichkeiten blieb mir leider keine Zeit.
Blitz ja, aber kein Vorblitz möglich
 Ebenso gilt das für die Kamera. Bei der gefällt mir durchaus die eingebaute Blitzlichtoption, leider aber ohne Vorblitz, was aus meinem Mops dann schnell ein kleines Monster machte. Herr Hund war ja sowieso schon auf Herrchen sauer, weil der nicht mit ihn spielte sondern mit den anderen Dingen da auf dem Tisch. OK, ich verschmerz es, denn es ist halt auch nur eine Handycam und keine Leica. Der Hund bekommt als Ausgleich eine Leberwurstkugel extra und ich verkauf es ihm als Honorar.
Zur Kamera ist aus meiner Sicht noch der Zoom zu erwähnen. Ich persönlich empfand den Focus als doch recht stark verzögert. Das Problem vieler Handycams halt. Die von mir gemachten Bilder könnten als Schnappschüsse oder auch Fotonotizen locker sauber durchgehen. Dafür ist die Kamera dann doch gut geeignet. 

Vielleicht noch zu den 3D-Menüs: besonders aufregend empfand ich diese nicht. Ein nettes Spielzeug halt aus meiner Sicht, auf das ich durchaus verzichten könnte, aber sicherlich schon meine Enkel nicht.
Mein Fazit für das getgoods-Testgerät: Als Tablet ist es sicherlich zu klein und als Handy für die Damenhandtasche dann wieder viel zu gross. Als mobiles Endgerät jedoch geeignet und auch, wenn es für mich beim ersten mal ein gefühltes Stullenbrett am Ohr war, würde ich es als solches nicht benutzen

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