Samstag, Mai 05, 2012

(ge)testet: Informationen an Teams - ein Eindruck von Google-Sites

Es ist doch nicht ganz so einfach. Denn erstens kommt es anders und zweitens als ich anfangs dachte. 
Als ich mich für das "Grossaufräumen" entschied, glaubte ich noch, alle Google-Dienste könnten einfach miteinander und soweiter und überhaupt. Also, so glaubte ich: Feed aus Google-Sites ziehen, dann  in Blogger via xml-Import rein und fertig. Sind ja beides xml-Daten. Feed aus Blogger in Blogger geht ja auch.
Es war auch kein Problem: Feed gezogen - xml-Import gemacht - und: Es kam nichts an. Einzige Meldung: "Es wurden keine Daten importiert" Warum? Fehlanzeige. Dumm also gelaufen, nun muss ich alle Beiträge einzeln nach Blogger übertragen. Das kostet Zeit und Nerven, das macht Arbeit. Arbeit, die man auch "automatisieren" könnte. Eben per Feed-Import, den es ja gibt. Aber es gibt nicht den richtigen Feed-Export, man kann nur als xml speichern. Das genau ist dann doch der Unterschied.
Google-Sites ist dennoch aus meiner Sicht ein ganz praktischer Dienst. Auch wenn man dortige Feeds nicht in Blogger importieren kann und der Dienst selbst keine wirkliche Datensicherung dem (Be)Nutzer bietet. Sites ist kostenlos, was andere vergleichbare Dienste - z.B. die 1und1 DIY-Homepage - nicht sind. Aber beide bieten das Gleiche: ein recht einfach und intuitiv zu bedienendes CMS, das relativ frei gestaltet und den Wünschen und Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden kann. Nur eines kann man in Sites so einfach nicht: Aufwändig designen. Macht aber für mich auch Sinn: Denn was will ich rüber bringen in und mit Sites? Perfekt gestylte Show oder knackige Infos?
Komplette Projekte in Sites kann man auch einfach und unkompliziert für bestimmte Benutzer frei geben: auf Domain~ und / oder auf Seitenebene. Und -das könnte man durchaus als Datensicherungsmechanismus benutzen- das komplette Projekt lässt sich in andere Google-Accounts komplett kopieren. Der Vorteil einer Cloud eben. Die Integration von Sites in andere Google-Dienste oder auch die Integration anderer Google-Dienste in Sites, ist noch nicht perfekt, so wie Blogger in G+ zum Beispiel. Sites ist offenbar (immer noch) ein wenig Google Stiefkind, sozusagen das Mauerblümchen bei Google. Aber Mauerblümchen können sich ja mausern. Im richtigen Leben. Warum nicht auch bei Google?

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