Montag, August 13, 2012

arbeiten mit nem Pad - zum Beispiel ASUS Transformer TF101

Seit etwa 9 Monaten nutze ich ein Asus Transformer TF101 mit 32 GB. Gekauft haben wir es bei OTTO - eigentlich aus "Wut", weil das Chromebook, das ich unbedingt haben wollte, trotz Werbung und Verfügbarkeitsstatus "Lieferbar" im Shop und eben dieser Auskunft an der Bestellhotline von OTTO, dann doch nicht lieferbar war.
ASUS Hauptscreen
Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass ich mich mit dem Arbeiten ohne Maus und Tastatur am Gerät anfreunden könnte. Aber man ist ja auch in meinem recht fortgeschrittenen Alter dennoch lernfähig. Man kann sich also anfreunden - und in vielen Fällen, ist es sogar einfacher und auch stressfreier am Tablet zu arbeiten, als am Netbook, Laptop oder gar PC. Mittlerweile ist es so, dass das Tablet auch dann läuft, wenn die restlichen Geräte aus sind und natürlich auch läuft, wenn die restlichen Geräte an sind. Meist bin ich nun mit Tablet und Laptop / Netbook gleichzeitig online. Diese Art zu arbeiten bringt mir Comfort-Vorteile, die ich zuvor nicht für möglich hielt. Jedenfalls für mich.
Verarbeitung und Design von Geräten spielen für mich immer eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist mir Funktionalität, Netz(werk)fähigkeit und Kompatibilität - womit dann wieder das Design eines Produktes zum Tragen kommt.
Pizzabestellung per Klick
Durch das Android-OS (ausgeliefert worden ist es mit Honeycomb und das ICS-update kam recht schnell) bietet es eine sehr gute Möglichkeit, Apps aus dem Play-Store kennen zu lernen und zu testen. Gleichzeitig merkte ich eines: die Zwerge spielen lieber mit Opas Tablet,als mit dem Laptop oder Netbook. Auch das Warum? wurde mir recht schnell klar: während man am PC / Laptop oder Netbook doch am Ende irgendwie "spezielle Kenntnisse" benötigt, muss man an einem Tablet nur eines: intuitiv mit den Fingern antippen. Das Schöne daran dann, es passiert auch was.
Während ich zuerst die fehlende 3G Funktion für Nachteilig hielt und sah, kann ich mich in der Zwischenzeit ganz gut damit arrangieren. Zum Telefonieren als Smartphone-Ersatz wäre es eh zu groß, zum Telefonieren als mobiles Skypegerät ist es bestens geeignet. Vor allem kann man, im Gegensatz zu anderen mobilen Geräten, während des Telefonates auch die jeweilig aktive Kamera wechseln und somit den Gesprächspartner auch mal in den Raum rein schauen lassen, in dem man sich befindet. 
Der Hauptnutzen des Gerätes besteht für mich aber vor allem in den Multimediafunktionen und als Informationspunkt:
- der HDMI-Anschluß, mit dem ich Inhalte vom Gerät recht simpel am TV wieder geben kann

- die automatische Synchronisation von Fotos und Bildern mit meinem picasa-Konto.
- schnelles und unkompliziertes abrufen von unterschiedlichen Informationen: Wetter, eMaileingang von unterschiedlichen eMailkonten, Kontoinformationen, Serverstati und so weiter.
Kurzum: Es ist eine Art flexibler, schneller Informationszugriffspunkt für mich geworden. Egal ob in der Küche bei Kochen, in der Badewanne oder auf der Liege beim chillen - ich bestimme per Touchscreen, welche Informationen ich "konsumiere". Auf den vorhandenen 5 virtuellen Startbildschirmen kann man die entsprechenden Apps recht gut gruppieren und somit immer auf die gewünschte Informationsgruppe zugreifen, um dort dann Zielgerichtet zu selektieren.
unterschiedliche Netzwerke möglich
Das Teilen und Austauschen von Daten via WLan und der Airdroid-App ist für mich neben der Kamera und der Bluetoothfunktion die beste Funktion des Gerätes. Während ich früher den Spruch kannte und mochte: "Langes suchen gibt es nie, ordnest Du mit Kolibri" - ist heute google nicht nur mein wissender Freund, per Bluetooth lass ich mir auch mal die Daten von Handys senden - und das nicht nur im Arbeitszimmer sondern in allen Zimmern der Wohnung. 
Airdroid- Optionen
Dennoch, beim nächsten Tablet würde ich auf eine optionale Dokingstation oder Bluetooth-Tastatur ebenso nicht verzichten wollen, wie auf einen grösseren internen Speicher sowie einen USB-Port, an dem auch ein 3G-Surfstick optional betrieben werden könnte. Ebenso wäre ein leistungsstärkerer Akku wünschenswert, denn es nervt doch ein wenig, wenn man spätestens aller zwei Tage zum Ladegerät greifen muss.

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