Samstag, Januar 12, 2013

Malteserfräulein Casey ist da!

Nun ist sie also da und eroberte sich auch gleich die Herzen ihrer "zweibeinigen Geschwister": Malteserfräulein Casey.
Zugegeben, das Wetter war heute nicht unbedingt einladend gewesen, um eine knapp 2 mal 160 Kilometer lange Fahrt anzutreten. Aber versprochen war nun einmal versprochen und hippelig waren unsere Lütten ja nun schon seit einigen Tagen deswegen: "Wir bekommen zu Hause auch einen kleinen Hund - so wie bei Oma und Opa."
Also fuhren Mama und Opa heute mit unserer kleinsten Prinzessin, ganz weit weg (eben 160 Kilometer) und es dauerte auch ganz lange (immerhin dauerte die ganze Reise heute knapp 7 Stunden) bis alle wieder zu Hause waren. Das alles geschah, wie gesagt, um einen kleinen Hund zu holen. Unsere Kleinste war auf der Hinfahrt und erst recht auf der Rückfahrt so aufgeregt, dass sie weder (wie sonst üblich) im Auto schlafen konnte, noch sich irgendwie in ihrer Fragerei beruhigen lies. 
In dem Dorf bei den "Menscheneltern des kleinen Hundes" angekommen, durften natürlich erst einmal alle Hunde besichtigt werden. Es waren ja auch eine ganze Menge: 4 ganz junge Welpen und, zwei etwas ältere. Auch zwei Möpse gab es da. Niedlich und recht tapsig waren sie ja alle, die kleinen Malteserwelpen. Casey war jedoch die kleine Dame, die sich gleich bei ihrer neuen "Zweibeine-Mama" anschmiegte und kuschelte - somit war recht schnell klar, wer hier mitreisen würde. Nach einer kurzen Einweisung und einem netten Hundefreunde-Plausch, ging es dann wieder Heimwärts.
Unsere Kleinste durfte sich neben dem kleinen neuen Familienmitglied setzen und versuchte sich auch gleich als Frauchen, bis der kleine Malteser vor Aufregung nicht nur kräftig-würzige Hundedüfte sondern auch entsprechende andere Produkte auf die Sitzbank beförderte. Das war doch etwas zuviel für die noch sehr junge Menschenkind-Malteserwelpen-Freundschaft und Casey durfte sich dann auch nach vorn setzen und sich dort bei Ihrem neuen Frauchen innig einkuscheln.
Zu Hause wieder angekommen, wurde der Neuankömmling nicht nur von unseren Jungs sondern eben auch von unserem Mops begrüsst. Während die Jungs versuchten, mit Casey gleich zu toben, wollte unser Herr Hund natürlich die junge Dame erst einmal beschnuppern. Er hatte jedoch kaum eine Chance dazu, also versuchte auch er mitzuspielen. Sollte die Welt heute ein Irrenhaus gewesen sein, dann war mindestens eine halbe Stunde lang die Zentrale bei uns in der Wohnung. 
Jetzt ist endlich wieder Ruhe eingekehrt. Herr Mops schnarcht neben mir auf dem Sofa und auch Casey schlummert in ihrem neuen Heim.

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