Montag, Februar 11, 2013

schnelles Internet in #Eisenhüttenstadt - Warten, warten, warten: Wir sind ja noch jung.

Ich habe schnelles Internet. Auf dem Papier des Vertrages mit der Primacom. Dort steht, es sei ein 32.000-er Anschluß. Zuvor hatte ich einen 6.000-er. Der alte Vertrag war teurer und ich wollte mehr Bandbreite, hätte auch mehr dafür bezahlt.  So ging ich dann also in den  örtlichen Primacom-Shop.
Dort angekommen, erfuhr ich, dass ich einen digitalen Anschluß hätte und ich daher bei höherer Bandbreite, nur noch digitale TV Programme bekommen könne. Aber - so die Botschaft - ich würde dann sogar auch weniger bezahlen. Gut dachte ich: der alte Fernseher muß dann raus und ein neuer gekauft werden. Sollte ja irgendwann doch mal geschehen, schon wegen der Energieeffizienzklasse des "alten". Beim neuen Fernseher konnte ich ( er war gerade im Sonderangebot ) sogar noch sparen. Aber das wichtigste: Ich sollte schnelleres Internet bekommen. In solch einem Fall, spart man sich dann auch gern beim TV-Gerätekauf nebenbei "ein wenig reich"
Und nun habe ich seit drei Monaten das schnellere Internet von 32.000 statt 6.000. Laut Vertrag. Früher bei den 6.000er, da kamen immer so um die 4 bis 5.000 an. Jetzt ist das besser, es ist ja ein 32.000-er und darum kommen nun auch maximal 3.000 (wenn überhaupt ) an. In den wenigen qualitativen Spitzenzeiten von Höchstgeschwindigkeit des Primacom-Cabel-DSL.
Klar ich kann auch Alternativen wählen: UMTS der T-Com oder von Vodafone. Laut Vertrag hätte ich dann 7.200 kbit/s in diesen deutschen Netzen. Und am Standort meiner Wohnung ist beides verfügbar. So sagen es T-com und Vodafone. Aber warum bucht sich dann mein Handy so oft in den jeweiligen polnischen Partnernetzen ein? Klar dort hätte ich dann auch UMTS 7.200 - aber nicht zu den Konditionen  des Eingebuchtseins in einer Funkzelle Deutschlands. Obwohl ich in Deutschland bin. Zumindest geografisch.
Es gibt aber auch andere Alternativen für schnelles Internet in Eisenhüttenstadt. Einige Freunde habe die auch schon gewählt, denn sie wollten schnelles Internet nicht nur auf dem Papier des Vertrages. Sie wollten es live und wahrhaftig in Aktion. Unter anderem für Ihre kleine Firma. Und so gingen sie dann eben, weg aus Eisenhüttenstadt.
Nein, liebe MOZ. Das schnelle Internet in Eisenhüttenstadt hat nicht einige Schwachstellen. Es ist seit Jahren die Schwachstelle in Eisenhüttenstadt. Hier noch einen Bedarf zu ermitteln und nachzuweisen, der T-Com und Co zum Investieren zwingt, wird wohl bald nicht mehr nötig sein. Weil hier keiner mehr wohnt, den schnelles Internet wirklich interessiert. 

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