Samstag, März 02, 2013

... unser täglich #LSR gib uns auch heute..... - oder wozu eine Blacklist auch gut sein kann

Und täglich grüßt das Leistungsschutzrecht? Noch ist es nicht ganz so weit, aber ich befürchte, es wird in Bälde dazu (ver)kommen.
Sicherlich, noch scharren nur windige Abmahnanwälte mit den Hufen, um hurtig und fröhlich drauflos zu galoppieren, wie es einst ein Freiherr von Gravenreuth tat. 
Vor einigen Tagen dachte ich noch nach, wie es wohl sei, wenn. Nun weis ich, es ist. Aber freilich nicht genau so wie, denn Google & Co werden sich in dieser Sache auf ein solches Kinder(garten)spiel in Deutschland nicht so leicht einlassen. Eher folgen dem unsäglichen Procedere andere Reaktionen. Solche zum Beispiel, wie sie Jeff Jarvis anführte. Es sind Reaktionen mit Langzeitwirkung. Ein deutscher (Frei)Tod auf Raten. Langsam aber unaufhaltsam. Gelegentlich mit einem Aufbäumen des todgeweihten Deliquenten, der es uns dann immer und immer wieder als sein neues Frühlingserwachen verkaufen wollen wird. 
Eine Blacklist führen wir gemeinhin nur, um SPAM zu vermeiden. Nicht in seinem Versand, aber in seinem Empfang und auch seiner Verbreitung. Eine Blacklist, wie sie die opalkatze pflegt, hilft nun durchaus auch, hier SPAM zu vermeiden. Gesetzes-SPAM zum Beispiel, der das Sichtum des deutschen Internetausdruckerjournalismus nur verlängern würde. Die Reiter des Rosses öffentlich zu benennen, ist in dieser Sache schon beinahe eine digital-humane Frage.  

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