Sonntag, Mai 05, 2013

Aufreger des Tages: Ausgebrannt auf der B112

Es war der Aufreger des Tages schlechthin. Für unsere Lütten, die beiden Möpse und auch für alle Gartenfreunde in der Sparte, die heute das gute Wetter genutzt hatten, um zu grillen, zu chillen und hier und da auch im Garten zu werkeln.
Es muss etwa so gegen 18:15 Uhr gewesen sein, als ein Dauerhupen selbst nach 5 Minuten nicht enden wollte und dann auch Rauchwolken aus Richtung B112 und Einfahrt zur Sparte zu sehen waren. Es brannte also.
Löschschaum auf der Fahrbahn
Zuerst dachte ich: "O.K wieder so ein Depp, der auf dem 70-er Abschnitt in den Lawitzer Kurven unbedingt 120 fahren muss. Wer schnell auf den Friedhof will, der muss sich hier halt beeilen. Jetzt hat er es geschafft und einen anderen gerammt und auch noch entflammt."
Die Richtung aus der die Rauchwolken kamen jedenfalls stimmte für diese Vermutung und Normalität ist das Nichteinhalten der  bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung an dieser Stelle auch. Ganz Umsonst ist der Name "Lawitzer Todeskurve" nach wie vor für diesen Abschnitt ja auch nicht. 
Ein Auto brannte, das war zu sehen,  zu hören und zu riechen. Auch Feuerwehrsirenen ließen darauf schließen, dass es so war. Aber was und wie war es passiert?
Offenbar beim Einfahren von der B112 in die Sparte geriet ein PkW Ford in Brand. Trotz den schönen Wetters und ohne Zutun des Fahrers gingen beim PkW plötzlich die Scheibenwischer an und die Hupe tat ihr Hupwerk. Rauch kam aus den Motorraum. Die Insassen konnten sich noch aus dem Auto retten, bevor die ersten Flammen den Fahrgastraum erreichten. 
Bergung des Unfallautos
Aufregung bei den Gärtnern, die in der Nähe der Einfahrt ihre Parzelle haben. Eilig wurden die dort parkenden eigenen Autos in Sicherheit gebracht. Einige eilten mit wassergefüllten Gießkannen herbei, um die Flammen zu löschen, andere mit Feuerlöschern. Einige auch, um den Betroffen Trost zu geben. Viele jedoch kamen, um zu gucken. 
Die eingetroffene Neuzeller Feuerwehr hatte den Brandherd recht schnell unter Kontrolle. Dennoch war die Einfahrt / Ausfahrt der KGA eine ganze Weile noch blockiert. Löschschaum ergoß sich über die gesamte Fahrbahn, das ausgebrannte Wrack stand vor dem Tor. Gegen 19:50 Uhr traf ein Bergungsfahrzeug ein, um das ausgebrannte Wrack zu bergen und somit die Einfahrt wieder vollkommen frei zu geben.
Wie gesagt, der Aufreger des Tages war da und nun auch schon vorbei. Nicht einmal 2 Stunden hatte es gedauert. Zurück für noch einige weitere Stunden bleibt der Löschschaum an dieser Stelle. Für einige Tage auch genügend Gesprächsstoff für die Gaffer. Eventuell noch ein Brandfleck auf dem Fahrbahnbelag, der vielleicht auch länger.  Alles?
Für mich durchaus noch mehr: wieder einmal die gleichen Fragen und wieder einmal keine mich befriedigende Antwort darauf: Wie sicher sind wir trotz aller Technik? Haben wir die Technik im Griff oder die Technik uns? Wie schnell auch kann es gehen und wir verlieren alles Hab und Gut oder zumindest einen großen Teil davon? Wie schnell kann es gehen und uns bleibt nur das sprichwörtlich nackte Leben

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