Freitag, Juni 28, 2013

Dem Print geht's schlecht. Darum: Neues Geschäftsmodell bei Springer! #SPAM - Springers Post am Mittag

Vor einigen Stunden dachte ich noch, das sei nur eine (un)endliche Geschichte. Das mit den Gedanken und dem Schreiben. 
Damit meine beiden Möpse in Bewegung bleiben (Welcher Mann kann von sich schon behaupten, seine Möpse persönlich in Bewegung zu halten?), ging ich mit unserem Minirudel eine Runde. Zu Hause wieder angekommen, war der Briefkasten voll. Das übliche: Werbung und Rechnungen. Aber halt - diesmal war das noch etwas anderes.
"Versicherungsmagazin" - schön, dachte ich. Bestimmt falsch eingeworfen. Nee - ein Aufkleber darauf besagte etwas anderes: Das Magazin war direkt an mich gerichtet. Nur, ich hatte es nicht bestellt. Und außer, dass ich selbst Versicherungsnehmer bin, habe ich mit Versicherungen nichts mehr am Hut. Leider braucht man diese Dinger ja dann doch hin und wieder. Wer also sendet mir dann unaufgefordert ein solches Magazin? Vor allem, warum und was kommt danach? 
Laut Adressaufkleber ist da eine SCSC GmbH, Haberstrasse 4a, 69126 Heidelberg als Versender angegeben. Wer ist diese GmbH? Ich kenne sie nicht. Ebenso wenig kenne und nutze ich die angegebenen Seite www.versicherungsmagazin.de. 
Ein Blick in das Impressum des Printmagazines hilft mir ein dann weiter: Springer und Gabler - O.K. also die, die mir seit Jahren meinen eMailaccount zuspammen. Virtueller Müll - jedoch immer wieder Schade um den unnötigen Traffic. Big Brother google war dann behilflich, mehr über diese SCSC GmbH zu erhalten. "Springer Customer Service Center GmbH" - A-HA. Passt ja dann.  
Und nun? Naja, ich habe erst einmal ein Magazin erhalten. Es wandert dann bei mir in das Altpapier und hilft mir somit, meine 100 kg voll zu bekommen. Ab 100 kg gibt es 0,08€ je Kilo. Bis 99 Kilo nur 0,06€ je Kilo. 100 kg - Klingt erst einmal mühselig. Aber mit Springers Hilfe schaffe ich das.
Was mich aber an der ganzen Angelegenheit dann doch nachdenklich stimmt: Der dahinter stehende Adresshandel oder besser, der Datenhandel mit Daten, die seit wenigstens 12 Jahren nicht mehr stimmen. Also ehrlich, Springer muss es schon mächtig schlecht gehen, wenn die sich nicht einmal mehr korrekte Datensätze kaufen können.

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