Sonntag, September 29, 2013

Die Kundenkarte von notebooksbilliger - Warum eigentlich mit den Reizen geizen?

Vor einem Jahr etwa hatte ich meinen ersten eigenen Kundenkontakt zu notebooksbilliger.de, weil ich bei nullprozentshop.de mein S6802 einkaufte.  Beide gehören ja zusammen: Der eine ist Koberer und lockt die Kunden, der andere liefert die Ware. Bei nullprozentshop.de würde ich zwar nicht erneut einkaufen, vor allem weil mir eine Kreditkarte reicht, aber der Service von notebooksbilliger ist schon beeindruckend. Schon damals war die Verkaufsabwicklung durch NBB top, lediglich das Gebaren der hinter nullprozentshop auch stehenden Bank, hinterließ damals wie heute ein nicht immer gutes Bauchgefühl.
Nun suchte ich ein i8190 la Fleur -  unbedingt la fleur sollte es sein, bei Frauen ist es eben so, dass sie auch solche Wünsche entwickeln und wir Männer sollten uns dem wohl lieber nicht entziehen. Schon wegen des friedvollen miteinander Lebens unter einem Dach
NBB hatte gemeinsam mit Amazon die gleichen Bedingungen beim Kauf eines S3 mini. Nur eines habe ich Amazon nicht: eine NBB-Kundenkarte. Die hatte ich ja eigentlich aus dem Kauf des S6802 mit erworben. Eine gute Gelegenheit, gleich mal zu testen, was hinter dieser Karte wirklich steckt.
Bei Anlage meines Kundenaccount verwirrte mich, dass NBB diese Karte nicht automatisch als Kundenkarte erkannte. Ich müsse mich dazu an den Kundenservice von NBB wenden, las ich dann. O.K - eine Mail sollte ja dazu reichen und ich tat, wie mir geheißen am 03.09.
Ich gebe es zu, ich bin ein wenig verwöhnt. Mails im Bereich Kundenservice sollten innerhalb von 24 Stunden beantwortet und Anliegen dieser Art auch vom Service final gelöst sein. Nach etwa 36 Stunden hatte ich eine positive Antwort: Karte und Konto sollten mit einander verknüpft sein.
Gelesen und im Account nachgeschaut, doch keine Karte im Konto erkannt. Die Daten lagen ja vor und die Karte hätte auch so sichtbar verknüpft werden können, dass sie als Kundenkarte im Account auch schon zu erkennen ist. War ich zu schnell? Ich wartete weitere 24 Stunden. Wieder das gleiche Bild im Account: keine Kundenkarte sichtbar hinterlegt. Aber (was mir offenbar am Tage zuvor nicht aufgefallen war) ich konnte meine Daten selbst als Kundenkartendaten hinterlegen. Ein wenig umständlich, wie ich finde, aber was macht man in einer "Geiz-ist-geil-Gesellschaft" nicht alles, wenn man wenigstens die Versandkosten sparen kann.
Sparen der Versandkosten, das ist auch letztlich der einzige wirkliche Vorteil, den man durch diese Kundenkarte bei NBB hat. Jedoch ist auch dieses Sparen nicht unendlich und immer möglich. Sparen kann man diese Kosten nur, wenn man den preiswertesten Versender auswählt (der dann zufällig immer Hermes heißt) und sparen kann man diese Kosten auch nur ein Jahr lang. Dann ist hier Schluss mit Vorteil. Naja, unter wirklicher Kundenbindung verstehe ich auch in dieser Hinsicht eben etwas anderes. 
Dennoch, die Lieferung erfolgte wiederum schnell und die Ware war auch in einer sehr guten Qualität. Am Ende zählt in vielen Fällen ja genau das.
Als Nachteil sehe ich hier dann erneut das Verhalten der Bank, die ja auch in diesem Falle letztlich hinter der Kundenkarte steht. Obwohl bereits vor gut 9 Monaten als nicht mehr Vertragsbestandteil schriftlich erklärt, wird mir danach die Servicegebühr "SicherPortemonnaie" in diesem Jahr erneut berechnet. 
Was soll's. Weniger Geiz kann eben auch ganz geil sein und die armen Banken Deutschlands sind ja ohnehin eh am permanenten Verhungern

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