Mittwoch, November 20, 2013

Pannen, Pech und Pleiten in Ostbrandenburg - Getgoods

Dass die getgoods Vertriebs GmbH pleite sein soll, können so einige noch nicht so richtig glauben. Vor allem, wenn man zuvor die beinahe explodierenden Umsatzzahlen des Händlers noch vor Augen hat. Getgoods war das letzte verbliebene wirtschaftliche Flaggschiff in Frankfurt (Oder), nachdem Connergy und First Solar schon die Segel hier strichen. Fakt ist, am 14.11.2013 meldete die Gesellschaft Insolvenz an. 
Recht gut aufgearbeitet ist das gesamte Thema (oder besser Drama?) derzeit aus meiner Sicht von der regionalen Presse in der MOZ. Klar, die sitzen ja hier auch irgendwie beinahe mit an der Quelle.

Nun muß ja eine Insolvenz nicht zwingend gleich das Ende einer Gesellschaft bedeuten und auch nicht jeder Händler ist ja am Ende ein Quelle-Konzern.
Nur was mit der von Kunden bestellten Ware? Wie geht es generell weiter in einem solchen Falle? Die Telefonhotline des Onlinehändlers war dazu in den vergangenen Tagen recht wenig verbindlich aussagefähig. Jetzt in der Zeit, der weihnachtlichen Einkäufe ist es aber gerade für Kunden wichtig zu wissen, was hier Fakt ist.
Zumindest hat es die Gesellschaft heute geschafft, einen Teil zur Aufarbeitung mit beizutragen und hat auf der Webseite der Shops in den dortigen FAQ die Insolvenz aufgenommen. Eher wäre sicherlich besser gewesen.
Dennoch die spannende Frage bleibt für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter: Wie geht es weiter? Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?
Ein Neuanfang, wie auch immer der aussehen kann und würde, ist auf jeden Fall ein sehr steiniger Weg. Im Onlinehandel ist vor allem Vertrauen in den und Berechenbarkeit des Handelspartner wichtig. Und in Fragen Geld, hört die Freundschaft ja bekanntlich auf

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