Mittwoch, Januar 08, 2014

einfach "von der Seele schreiben" ?

Projektarbeit ist immer auch Führungsarbeit. Egal wo und was für ein Projekt bearbeitet wird, es ist darauf irgendwie reduzierbar.
Vieles von dem, was ich derzeit  (wieder) beruflich erlebe, erinnert mich an berufliche Ereignisse aus den Jahren 1989 und 1990. Es ähnelt sich, ist sehr vergleichbar aber nicht identisch (also deckungsgleich), da ja nun schon einmal die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vollkommen andere sind.
Was aber unser Management in Politik und Wirtschaft entweder gar nicht oder aber nur sehr unzureichend umsetzt, nannten wir damals die "Arbeiten des Kommandeurs nach Erhalt der Gefechtsaufgabe". Klingt wahnsinnig militant, war es damals und kann es heute auch noch sein, ist aber vom Grundsatz her nur einfaches Projektmanagement.
Ich hab da ja nun durchaus gut reden. Heute bin ich keine Führungskraft mehr und möchte es in den meisten aktuellen Management-Kreisen auch nicht mehr sein. Jedenfalls hauptberuflich nicht direkt und militärisch schon ganz und gar nicht. Dennoch treibt mich in diesem Zusammenhang immer noch oder wieder einiges sprichwörtlich zum Wahnsinn. Wegen der Vergleichbarkeit und dem Wissen um die Folgen und dem Ausgang der Story, die sich da abspielt. Und auch deshalb, ich erlebe es nicht erst zum 2. Male. 
Vielleicht ist es nun wirklich Stoff für ein weiteres kleines eBook-Projekt. Auf einen Versuch käme es wohl an. Und als mein drittes oder viertes eBook bei Amazon letzlich auch relativ einfach umsetzbar

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